Profitieren Sie von der Übernahme von VMware durch Broadcom: Ein Arbitrage-Spiel mit einem potenziellen Wertzuwachs von…

Die im Mai angekündigte Übernahme von VMware durch Broadcom im Wert von 61 Milliarden US-Dollar war die drittgrößte Technologieübernahme in der Geschichte, nach dem Kauf von Activision Blizzard durch Microsoft im Wert von 69 Milliarden US-Dollar und der Übernahme von Dell durch EMC im Jahr 2016 für 67 Milliarden US-Dollar. Wir können jetzt auf den Abschluss dieser Übernahme mit einer Rendite von bis zu 25 % wetten.

Broadcom kauft VMware für 61 Milliarden Dollar

Die Zeiten, in denen Broadcom $AVGO+2.4%als Marke für die Herstellung von Chips und Hardware bekannt war+2.4%, sind längst vorbei. Die moderne Version wächst zu einem Konglomerat heran, das Unternehmen, oft mit älteren Technologien, aufkauft und Wege findet, sie unabhängig und profitabel zu führen. Der neue Kauf stellt eine bedeutende Verlagerung von der traditionellen Hardware-Produktion in die aufstrebende Welt der Software dar.

VMware-Aktionäre können wählen, ob sie für jede ihrer VMware-Aktien 142,5 US-Dollar in bar oder 0,252 Broadcom-Aktien erhalten wollen, wenn die Transaktion abgeschlossen ist. Dies entspricht einem Aufschlag von fast 21% auf den aktuellen Aktienkurs. Die Transaktion unterliegt dann der Genehmigung durch die Aufsichtsbehörden und anderen üblichen Abschlussbedingungen, einschließlich der Zustimmung der VMware-Aktionäre. Es wird erwartet, dass die Transaktion im Broadcom-Geschäftsjahr 2023 abgeschlossen wird.

Warum VMware?

VMware ist ein Softwareunternehmen, das Lösungen in den Bereichen moderne Anwendungen, Cloud-Management und -Infrastruktur, Netzwerke, Sicherheit und digitale Arbeitsumgebungen anbietet. Nach der Trennung von Dell Technologies im November 2021 wurde VMware ein eigenständiges Unternehmen. Der Softwareanbieter ist in drei Segmenten tätig: Lizenzen, Abonnements und Softwaredienste.

Es handelt sich um eine nahezu unverzichtbare Software, die von Entwicklern und Entwicklungsteams zur Erstellung und Ausführung virtueller Maschinen verwendet wird. Es ist seit langem bei Entwicklern beliebt, da es ihnen ermöglicht, alle Dateien und das Betriebssystem für einen bestimmten Rechner in eine Datei zu packen, die leicht vervielfältigt werden kann.

Das in Palo Alto, Kalifornien, ansässige Unternehmen operiert und verkauft weltweit, wobei etwa die Hälfte seines Umsatzes in den Vereinigten Staaten durch Direktverkauf, Vertriebspartner und Partnerschaften erzielt wird.

Akquisitionsmaschine im Auftrag von Broadcom

Broadcom plant, einige seiner anderen Softwaregeschäfte in VMware zu integrieren und sie alle unter der Marke "VMware" zu betreiben. Das Unternehmen hat bereits eine breite Palette von Softwareunternehmen aufgebaut. Einige der Marken, die jetzt unter dem Dach von Broadcom sind, sind Arcot, Symantec, Clarity und Rally.

Broadcoms Portfolio-Zeitleiste

"Diese Transaktion bringt unser führendes Halbleiter- und Infrastruktursoftware-Geschäft mit einem ikonischen Pionier und Innovator im Bereich Unternehmenssoftware zusammen und verschiebt die Grenzen dessen, was wir unseren Kunden anbieten können", sagte Broadcoms CEO Tan Hock Eng.

Der Zusammenschluss bietet beiden Unternehmen auch die Möglichkeit, sich zu diversifizieren. Broadcom verlässt seinen Fokus auf die Chipherstellung und Hardwareproduktion, um das Potenzial höherer Margen mit Software zu nutzen. VMware erhält Zugang zur Hardware-Ebene und zur längerfristigen Stabilität des Hardware-Geschäfts.

Das Geschäft wird von den Kartellbehörden untersucht

Die 69 Milliarden Dollar teure Übernahme des Softwareunternehmens VMware durch den Chipriesen Broadcom steht vor einer langwierigen kartellrechtlichen Untersuchung in Brüssel, da die Regulierungsbehörden befürchten, dass die Übernahme den Wettbewerb in der gesamten globalen Technologiebranche beeinträchtigen wird. Die EU-Beamten sind besorgt, dass die Fusion zu unlauteren Praktiken führen könnte, einschließlich möglicher künftiger Preiserhöhungen durch den US-Chiphersteller.

Viele große Übernahmen werden einer ähnlichen Untersuchung unterzogen, die in EU-Kreisen als "Phase 1" bezeichnet wird und in der Regel mehrere Monate dauert. Es ist jedoch möglich, dass die EU-Behörden eine detailliertere "Phase 2"-Untersuchung durchführen wollen, die mehr als ein Jahr dauern und die Transaktion letztendlich ganz zum Scheitern bringen könnte.

Ein Wort zum Schluss

Der aktuelle Kurs von VMware spiegelt die Unsicherheit über den Abschluss der Transaktion wider. VMware-Aktionäre sollten in erster Linie die Entwicklungen an der Regulierungsfront im Auge behalten, da dies eine wichtige Hürde zu sein scheint. Unter Berücksichtigung dieses Risikos erscheint mir jedoch eine Rendite von 20 % oder mehr Wertzuwachs als attraktiv.

HAFTUNGSAUSSCHLUSS: Alle hierin enthaltenen Informationen dienen nur zu Informationszwecken und stellen in keiner Weise eine Anlageempfehlung dar. Führen Sie immer Ihre eigene Analyse durch.

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