Erfolgreicher amerikanischer Milliardär verrät, wo man in Zeiten hoher Inflation investieren sollte

Obwohl es erste Anzeichen für eine Abschwächung der Inflation gibt, bleibt sie sehr hoch. Die US-Notenbank hat die Zinsen in diesem Jahr bereits mehrmals angehoben, um diesen besorgniserregenden Trend zu bremsen, und eine weitere Zinserhöhung wird für die Sitzung am 21. September erwartet. Wo man in diesen schwierigen Zeiten besonders investieren sollte, verriet kürzlich der amerikanische Milliardär Kevin O'Leary.

Kevin O'Leary

Unternehmen mit Preissetzungsmacht

In der gegenwärtigen Situation sucht Kevin O'Leary nach Unternehmen, die in der Lage sind, die Preise zu erhöhen, ohne dass der Druck der Verbraucher zu groß wird.

"Bei Aktien sollte man, vor allem wenn die Zinsen steigen, auf Unternehmen setzen, die eine Preissetzungsmacht haben", sagt O'Leary. "Mit anderen Worten, ihre Waren und Dienstleistungen sind für die Menschen eine Notwendigkeit, so dass sie bereit sind, kleine Preiserhöhungen zu akzeptieren, manchmal auch größere, wenn die Preise steigen."

Aber wo findet man solche Unternehmen mit Preissetzungsmacht? Laut O'Leary sieht es in der Gesundheitsbranche derzeit sehr gut aus, und auch die Konsumgüterunternehmen stehen sehr gut da. Er fügt hinzu, dass Anleger auf Unternehmen achten sollten, die Dinge herstellen, die die Menschen auch in Zeiten der Inflation brauchen und auf die sie nicht verzichten können, insbesondere Lebensmittel, Haushaltswaren und Autoteile.

Fokus auf Energie

O'Leary hebt den Energiesektor als einen besonders umsichtigen Ort hervor, um in Zeiten hoher Inflation Geld zu parken. Treibstoff für das Auto, die Heizung oder die Zubereitung von Speisen ist teurer geworden. Trotz des jüngsten Rückgangs der Ölpreise sind die Aktien der großen Ölkonzerne ExxonMobil $XOM+0.0% und ConocoPhillips $COP-0.8% im vergangenen Jahr um rund 78 % bzw. 101 % gestiegen.

Technologieaktien hingegen laufen derzeit nicht so gut. Der Technologie-Nasdaq ist seit Jahresbeginn um 23 % gefallen. O'Leary fügt hinzu, dass Technologiewerte mit hohen Kurs-Gewinn-Verhältnissen einem verstärkten Verkaufsdruck ausgesetzt sind, da sich die Haltung der Fed zum freien Geld ändert. "Wenn die Zinsen steigen, sinken die KGVs und die Aktienkurse korrigieren nach unten.

O'Leary's beste Wahl

Bei langfristigen Anlegern ist ein ETF, der den S&P 500 $^GSPC-Index+0.6% abbildet, eine beliebte Strategie. O'Leary glaubt jedoch nicht an den Besitz eines breit angelegten Referenzindexes im heutigen Umfeld. Seine Sorgen drehen sich erneut um die Inflation und die Fed. Der bloße Besitz eines Index könnte sehr riskant sein, da Unternehmen mit geringerer Qualität, wie z. B. Fluggesellschaften, in einem Umfeld höherer Zinssätze stärker mit der Bedienung von Schulden belastet sein könnten.

Stattdessen macht O'Leary im Wesentlichen Werbung für sich selbst und schlägt vor, sein Flaggschiff ALPS O'Shares US Quality Dividend ETFan stelledes S&P 500 zu besitzen . O'Leary sagt, dass der Besitz eines ETFs eine gute Strategie zur Bekämpfung der Inflation ist, weil er voll von Unternehmen ist, die Produkte und Dienstleistungen anbieten, die die Menschen brauchen.

"Der ETF sammelt die hochwertigsten Unternehmen, die Barmittel erwirtschaften, Unternehmen mit hoher Kapitalrendite, die Kapitalausschüttungen in Form von Dividenden vornehmen", sagt er.

Die fünf wichtigsten Aktien des ETF sind Johnson & Johnson $JNJ+0.1%, Procter & Gamble $PG+0.6%, Microsoft $MSFT-0.2%, Home Depot $HD+1.7% und Apple $AAPL+1.3%. Diese Unternehmen gibt es schon seit langer Zeit. Sie haben in Zeiten hoher Inflation überlebt und gedeihen. Außerdem haben sie im Laufe der Zeit stetig steigende Dividenden gezahlt.

HAFTUNGSAUSSCHLUSS: Alle hier zur Verfügung gestellten Informationen dienen nur zu Informationszwecken und stellen in keiner Weise eine Anlageempfehlung dar. Führen Sie immer Ihre eigene Analyse durch.

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